Es gibt kleinere Neuigkeiten von Taking A. Nach den letzten Konzerten, die uns viel Freude bereitet haben, möchten wir ein paar Videos von unseren neueren Songs ‘Black balloon’ und ‘Magic chains’ mit euch teilen und uns für die gute Zusammenarbeit bedanken. Denn was ist eine Band ohne Publikum?
Mit meinen Freunden von Taking A hatte ich kürzlich die Möglichkeit, wieder einen Ausflug ins schöne Erzgebirge, genauer: zum Taraxacum-Festival zu machen und dort einige freudige Stunden zu verbringen. Ein paar Bilder, vor allem von unserem Abstecher ins Tschechische, werde ich dir, lieber Leser nicht vorenthalten.
Berlin, Köln, Gießen, Bremen, Hamburg, Leipzig, Hannover, Chemnitz, Nürnberg, Wetzlar. Das ist meine aktuelle Position in Deutschland. Mhh.
Moin, moin! Der kleine Anti ist da, und ich durfte ihn endlich besuchen. Am besten lässt er sich fotografieren, wenn er schläft, klar. Wenn er wach ist, habe ich meist Angst, ihn schief anzugucken oder zwischen meinen Händen zu zerdrücken, er schreit immer, sobald ich mich nähere. Es ist wieder ein bisschen wie in »Die Schöne und das Biest«.
Laut meiner Statistik kam gestern eine Person über das Stichwort “aufgeplatze igel” auf meine Website. Und letzte Nacht habe ich geträumt, dass carlograbowski.de auf Platz 14 der beliebtesten deutschen Websites steht. Das hatte DIE ZEIT berichtet. Auf einmal fragten sich alle, wie das kommen konnte, was ist so besonders an carlograbowski.de? Der Artikel in der ZEIT war plötzlich wieder verschwunden, gelöscht worden, es wurde dementiert. Ein vierzigjähriger Mann, der sich als Carlo Grabowski ausgab, tauchte in Talkshows auf und war sichtlich gerührt, er konnte es alles nicht verstehen. Er war am Stammeln und Schwitzen, musste schließlich fast weinen. Mir kam das alles spanisch vor, wie ich da so vor dem Fernseher saß. Es musste eine Verschwörung sein. Doch wer sollte davon profitieren? Ein falscher Carlo Grabowski? Dabei muss man doch nur ins Telefonbuch gucken, um zu sehen, dass es diesen Namen nur einmal gibt, auf der ganzen Welt nur einmal. Herzlichen Glückwunsch!
Alles, was ist, ist in der Zeit. Alles, was gewesen ist, ist in der Zeit gewesen. Alles, was sein wird, wird in der Zeit sein. Wenn nichts vergehen würde, dann gäbe es keine Vergangenheit. Wenn nichts bevorstehen würde, gäbe es keine Zukunft. Und wenn überhaupt nichts existierte, gäbe es keine Gegenwart. – Die bevorstehende Jahrtausendwende schärft das Bewußtsein für die Probleme von Zeit und Zeitlichkeit und lenkt den Blick auf den alles Seiende übergreifenden Prozeß der kosmischen Evolution, auf die biologischen Zeitrhythmen und kulturellen Zeitordnungen. Die damit verbundenen Erfahrungen der Endlichkeit und Zeitlichkeit werfen die Fragen nach Sinn und Ziel des Lebens auf.
Und so sieht sie aus, wenn sie die Rennschläppchen anzieht: Meine heißgeliebte und blitzschnelle Gazelle Race.
Endlich tauglich für die kaputten Straßen, die Feldwege, die Schotterpisten und die regnerischen Tage: Meine geliebte Gazelle Cross.
Kurze Filmtipps für Fans von guter Unterhaltung mit Gefühlen und Nachdenken. »Pretty bird« ist eine Komödie mit Paul Giamatti. Vier Charaktere gründen eine Firma, die einen Jetpack bauen wollen! »Trucker« ist ein sehr amerikanisches Drama über eine Fernfahrerin, die überall hinfährt und nirgendwo ankommt. Und »The girl with the dragon tattoo« ist ein schwedischer Krimi aus der Feder Stieg Larssons mit viel Tränen, Sex, Gewalt und Einsamkeit. Ich weiß nicht, was passiert, wenn man die drei Filme nacheinander guckt, aber einzeln genossen kommt schon einiges hoch. Achso, und besonders geil ist auch »Metropia«, eine verstörende Zukunftsvision im Trickfilmverfahren. Hier geht es um Überwachung, den multinationalen Konzern ‘Trexx’, Intrigen, Lügen und um Beziehungen zwischen Männern und Frauen.
Auffällig an den neuesten Wörtern auf meiner Wunschliste ist, dass es da kaum noch Dinge gibt, die weniger als 200 € kosten. Damit möchte ich mir sowohl einen neuen, finanziell noch besser gestellten Schenkerkreis erschließen, als auch die lästige Angewohnheit ablegen, mir Wünsche selbst zu erfüllen. Dies ist mir nämlich schlicht durch die Hochpreisigkeit meiner Wünsche nicht mehr möglich.
Leipzig Alt-Lindenau, das ist nicht irgendein Stadtteil, kein Stadtteil wie jeder andere. Nur wenige solcher Orte lassen sich in Deutschland finden. Duisburg-Ruhrort, Duisburg-Marxloh, Bremen-Gröpelingen, Köln-Ehrenfeld, Hannover-Hainholz, Bochum-Wattenscheid, all dies sind Namen, die nur einen schwachen Geschmack von dem ahnen lassen, was sich in Leipzig Alt-Lindenau abspielt. Hier ist das Leben noch hart und echt, erlebbar in all seinen gebrochenen und spiegelnden Facetten. Dreckig und geschunden wie ein alter Hund mit blutigem, schorfigem Fell unter einer flackernden Laterne in einer Pfütze schalen Urins. Trübe und staubig wie halbsalziges Brackwasser in einem Abwasserkanal hinter dem Umschlagbahnhof. In der Georg-Schwarz-Straße, direkt neben der Straßenbahnhalte, hier, wo sich arbeitslose deutsche Lowlifes und aramäische Weißbrothändler »Gute Nacht« sagen, wo es 0,4 Liter Fassbier zum Mitnehmen, im Plastikbecher, bei »MC Storch« für 99 Eurocent zu kaufen gibt, hier schlägt Deutschlands Herz noch krank und laut. Ein kaum zu überhörendes, ein dumpf saugendes und brummendes Etwas, ein Kratzen, ein Schlagen wie Fäuste auf 90 cm Beton.
Hallo Du. Zu verkaufen ist ein schwarzer iPod Classic der letzten Generation mit 80 GB Speicherplatz und normalen Gebrauchsspuren. Das Device ist voll funktionsfähig und kommt in der Originalverpackung. Als nettes Extra liegen die Kopfhörer des iPhone bei, in die ein Mikrofon und Lautstärkesteuerung im Kabel eingebaut ist. Damit kann man an seinem Rechner Audiokonferenzen abhalten. Am iPod selbst funktioniert die Steuerung leider nicht, aber der Sound der Hörer ist prima! 100 € Minimum. Wer mehr zahlt, ist selbst schuld. Verkauft!
Hey Leute! Wer es noch nicht über MySpace™, FaceBook© oder YouTube© erfahren hat: Am 26.7., also am kommenden Sonntag, spielen die Lowlifes von Taking A ihre nächste Show, und zwar auf der 1200-Jahr-Feier in Holzheim! In die erste Runde gehen wir gegen 13.30 Uhr, danach laden wir zum zünftigen Picheln am Bierpils ein und schwanken gegen 17.00 Uhr gemütlich in die zweite Runde unseres Abgesangs auf Country, Schnulz und lost love. Kommt zahlreich und bringt eure Lieben mit!
Leute, ich zieh wieder um. Ich muss weg hier, raus in eine neue Welt. Aber wohin mit dem Hass, frage ich mich!
We could go on for weeks, ’cause these roads don’t lead anywhere.
Herzliche Einladung zu einem Abend von emotionalen Schauern und herzzerreißenden Melodien: Ich mit Band, Joe und Joes kleiner Bruder Matze geben uns am Freitag, 21.5.2010, die Ehre und spielen für euch unsere besten Songs im Domizil in Gießen. Es wäre sehr schön, wenn ihr kämt und mit uns das alles abfeiern tätet.
Das geilste Musikvideo, das ich zumindest bisher gesehen habe, ist hier.
Lieber Lesender! Ich biete dir heute ein Fahrrad zum Verkauf an. Es handelt sich um ein Original US Specialized Crosstrail aus dem September 2008. Dieses Fahrrad ist eine Besonderheit, denn es kombiniert die besten Eigenschaften eines Mountainbikes mit denen eines schnellen Stadtfahrrads. Das Resultat ist ein sehr bequemes und flottes Fahrerlebnis, das sich vor allem aus den großen 28″-Laufrädern und dem Federbein (besonders gut: es ist fixierbar) ergibt. Der Fahrer hat eine sportliche und doch angenehme Sitzposition, der Sattel ist wirklich bequem. Die Shimano Deore-Schaltung ist ganz gut. 27 (3 x 9) Gänge sind natürlich im Prinzip zu viel, aber ich hab mal gehört: Viel hilft viel. V-Brakes, na klar. Eine gute, robuste Kurbel (Sugino). Es sind sehr schnelle und reibungsarme Rennschlappen aufgezogen: Vittoria Courier. Damit lässt sich das Rad in der Stadt ideal und maximal schnell bewegen. Insgesamt ist der Schemel in einem guten Zustand. Leichte Gebrauchsspuren sind nach 18 Monaten ja selbstverständlich. Nur eine kleine Kante in der Vorderfelge stört etwas. Bremsbeläge hinten sind frisch erneuert. Rahmenhöhe: 61 cm. Was ist noch interessant? Das Zubehör. Klingel und Ständer muss ich nicht erwähnen. Für den Utilitaristen gibt es zum optionalen Selbstanbauen aber noch einiges dazu. Ein wenig benutzter Gepäckträger, Steckbleche, ein helles LED-Vorderlicht. Fotos sind hier. Und nun zu den Finanzen: Der Neupreis betrug ca. 750 €, Zubehör weitere 50 – 70 €. Alles zusammen kostet bei mir jetzt nur noch 500 €. Wer Interesse hat, sollte schnell sein. Email oder Kommentarfeld nutzen.
Viele Leute wollen weg. Wieso gehen Sie nicht einfach? ※
Wer hätte das gedacht! Petra und Rafael sind ein Paar?
Ein Wochenende der Straßen- und Untergrundkultur in Gießen. Gestern Boxhamsters live im Ulo, Bunkersaufen an der Automeile und eine Menge lustige Gesichter. Hier: Simon vorm Schuhladen.
Wunderschöne Schlüsselanhänger sind zur Zeit auf der Website von Lena Loeber zu sehen. Sowohl mit Tieren aus Plastik als auch mit bronzenen Nüsschen und Gürkchen weiß sie zu verzaubern!
Hallo Leute, Freunde von Untergrundkultur, Graffiti und auch Hoboismus: Kommt dieses Wochenende ins MUK in Gießen. Dort findet eine Ausstellung zum Thema ‘Hidden Lifestyles’ statt. Guckt, was es zu sehen gibt. Im Eintrittspreis ist auf jeden Fall eine ordentliche Portion Büchsenbier und frisch aufgewärmte Raviolo enthalten (solange der Vorrat reicht, hinten im Zimmer bei R. Zahlmann). See you there, fellas!
Wieder eine schöne, kleine Nerdsession in meinem Zimmer, inklusive Kurzschluss und rausgeflogener Sicherung.
Für Freunde des animierten GIFs und der frühen Computergrafik empfehle ich heute wärmstens die Arbeiten von Nicolas Sassoon.
Jetzt kaufen sie auch noch Ben&Jerry’s auf. Eine Bastion nach der anderen fällt. Was denn noch? Auf der Packung meiner bisherigen Favoriteneiscrème sucht man übrigens vergeblich nach dem verhassten Logo mit dem U, die wissen schon warum das da nicht drauf ist. Verdammte Schweine!
Mal wieder geil abgeliefert: Die sog. Scroll Clock.
Als ob ein gebrochener Arm nicht genug wäre (ich berichtete – s. Artikel Faschoübergriff in Lausen), haben die Faschisten nun wieder zugeschlagen. Diesmal haben sie sich mein Gesicht als Opfer ausgesucht. Als ich gestern gut gelaunt und nichts ahnend gegen 17:15 Uhr von der Arbeit nach Hause lief, stellten sich mir in einer wenig befahrenen Seitenstraße vier große Männer mittleren Alters in den Weg und fingen leise an Naziparolen zu skandieren. Nachdem ich einige erfolglose Beschwichtigungsversuche unternommen hatte, fingen die Täter an, mit Holzlatten nach mir zu werfen, mich herumzuschubsen und rissen mir die Brille aus dem Gesicht, welche sie auf dem Boden zertraten. Danach spürte ich wieder und wieder erbarmungslose Hiebe und Tritte auf mein Gesicht niedergehen. Als ich heute morgen im Krankenhaus aufwachte und in den Spiegel sah, war ich froh doch so glimpflich davon gekommen zu sein. Lediglich ein geprelltes Auge, ein geschwollenes Kinn, eine aufgeplatze Oberlippe, ein abgesplitterter Zahn sowie eine schmerzhafte Gebissschwellung (s. Foto) erinnerten an den gewaltsamen Übergriff des Vorabends. Nächste Woche sind die Schweine endgültig fällig!
Eine kleine Vorschau auf das, was dieses Jahr u.a. noch passieren wird, liefert dieses Video.
Wer hat Lust auf eine “Schnupper BahnCard 25″ – also eine BC 25, die vom 1. bis zum 28. Februar gültig ist? Diese habe ich zu verschenken und freue mich, wenn jemand sie einsetzen kann. Bitte nur seriöse Antworten, per email oder als Kommentar hier im Weblog.
Leude, ich kapier das nicht. Wir machen das geilste T-Shirt aller Zeiten, und keiner will es tragen? Ja, schon klar, ist ja auch Winter. Die Temperaturen in Deutschland sind im Keller. Aber guckt es euch doch bidde mal an. Dafür geht ihr sogar ohne Pulli raus.
Schön, wieder hier zu sein! In Sachsen liegt jede Menge Schnee, und keiner will ihn wegräumen.
Liebe Freunde der amerikanischen Folklore und der guten Fotografie! Ich darf euch wieder auf eine besondere und anrührende Fotosammlung hinweisen, die ich soeben hier im Internet gesehen habe: Viel Freude mit diesen Amerikanern.
Eine tschechische, üppig illustrierte Augabe des Hobbit habe ich gerade im Internetz entdeckt.
Schönes, schlichtes Design aus Japan bei Plus Minus Zero. Lediglich das große Logo auf einigen der Produkte stört – und, dass einige der Produkte nur in Japan erhältlich sind.
Neues Highlight in Philipp Sebastians Postkartensammlung: Boppard, die Perle am Rhein.
Taking A hat wieder ein Konzert gemacht und ich durfte mitspielen. Dieses Mal ging es nach Hamburg. Dem Konzertsonntag selbst war ein sehr erfreulicher Probensamstag vorangestellt. Der Proberaum war sehr gut und der Klang der Instrumente auch. Das Musikmachen auch. Wir hatten alle eine gute Zeit und viel Spaß, als es maal wieder hieß »I’m going to the Highlands«. Nach dem Proben ging es dann zum gemütlichen Klönen und Likörtrinken in eine Bar in dem trendigen Stadtteil »Sternschanze«. Der Abend wurde verfeinert durch ein Wiedersehen mit alten Bekannten und guten Gesprächen. Ich glaube, einige von uns hatten etwas zu tief ins Glas geschaut, aber dennoch blieb es im Rahmen und wir verstanden uns gut. Meine persönlichen Highlights waren auf jeden Fall Eva, Sara, Tomek und eine neue Sorte Getränk, die ich im Kühlschrank von »Mr. Burrito« auf dem Schulterblatt der Stadt entdeckte. Eine Art Eistee, allerdings abgeschmeckt für den feinen Gaumen, nur leicht gesüßt und das alles im Bio- und Fairtradestandard. Am Sonntag hieß es dann für uns alle wieder: Frühstück, Proben, Unterhaltung. Die Band wuchs immer mehr zusammen und man konnte das Gefühl von Teamgeist und musikalischer Einheit förmlich greifen, also es war zum Greifen nahe. Es bildeten sich bei den einzelnen Musikern Qualitäten heraus, die man vorher gar nicht kannte. Sogar ich selbst hatte das Gefühl, dass irgendetwas passierte. Meine Hände schlugen die Saiten der Gitarre genau im Rhythmus von Nikos Schlagzeugtönen. Tomek unterlegte diesen besagten Rhythmus mit weiteren Einheiten, sodass eine Art »Kleber« zwischen meinen Gitarrentönen und den Schlagzeuggeräuschen entstand. (Die Formulierung mit dem Kleber habe ich von Niko geliehen.) Karsten spielte die Pedalsteel-Guitar, eines der beeindruckendsten Instrumente der Welt, und dieser Sound, dieses herrliche Geräusch bildete einen fliegenden, sanft schaukelnden Teppich, auf den ich vorsichtig meinen halb nasale, halb kehlige Stimme hinauflegen konnte. Gegen Nachmittag luden wir Instrumente und Verstärker in den Geländewagen und fuhren zu unserem ersten Aufwärmauftritt zurück ins Schanzenviertel. Nach einem kurzen Soundcheck ging es dann auch los. In der christlichen Gemeinde »Hamburg Projekt« fanden wir eine angenehme Athmosphäre und ein sehr aufmerksames Publikum vor. Für diese Möglichkeit und die zusätzliche finanzielle Entschädigung waren wir sehr dankbar. Nach dem Gottesdienst ging es dann direkt zwei Stockwerke runter im selben Haus 73, wo das eigentliche Konzert losgehen sollte. Auch hier hatten wir ein dankbares Publikum, einige Freunde waren außerdem angereist, was uns das Ganze versüßt hat. Mit dem Sound hatten wir leider derart Probleme, dass wir uns selbst schlecht hören konnten und uns daher beim Spielen »irgendwie unwohl« gefühlt haben – das kann man auf dem einen Foto auch recht gut erkennen. Es lief dann entsprechend auch alles nicht so schön wie bei den Proben, und auch hatten wir das Gefühl, dass der Funke zum Publikum nicht überspringen wollte. Außer einigen spärlichen »War-gut-war-schön«-Bekundungen bekamen wir entsprechend nach dem Konzert keine besonderen Rückmeldungen. Eine unangenehme Stimmung bemächtigte sich meiner, und diese Stimmung verpestete wohl auch den anderen leider etwas den Abend. Schade. Es ging zeitig ins Bett, endlich mal ordentlich schlafen, und am nächsten Morgen noch ein sehr schönes gemeinsames Frühstück im Haus 73. Nun sah die Welt schon ganz anders aus, die Freunde waren wieder zusammen, um dann aber auch schon direkt auseinander zu gehen – Niko, Eva und Tomek nach Gießen, Karsten nach Hannover und dann ganz bald nach Schwarzafrika, und ich – ich sitze im ICE zurück nach Sachsen und reibe mir die trockenen Augen. Hier geht’s zur Fotodokumentation.
Leitungswasser schmeckt in Deutschland überall unterschiedlich. Je nach Stadt jetzt. In Bremen und Hannover zum Beispiel ist es gut, in Gießen ist es besonders gut. Auf Amrum schmeckt es auch gut, Amrum hat sogar eine eigene Süßwassserblase – ungewöhnlich für eine Insel. In Köln schmeckt das Wasser nicht gut, es ist sehr viel Kalk darin. In Hamburg schmeckt das Wasser furchtbar, ich trinke es nicht mehr. Und in Leipzig ist es nicht besser, es ist echtes Scheißwasser. Nun meine Theorie: In der DDR wurde ja viel gespart, unter anderem am Umweltschutz. Eingeborene Leipziger berichten, dass einige Flüsse in der Stadt noch vor 20 Jahren nur schleimigen, dampfenden Schaum führten. Die Fabriken nutzten die Flüsse als Abfluss, ohne ihr Giftwasser vorher zu filtern. Ganz klar muss all dies Gift auch ins Grundwasser gesickert sein. Das Grundwasser ist vergiftet. Kein Wunder, dass das Leitungswasser echtes Scheißwasser ist. Manches Mal ekelt man sich so richtig, einen guten Schluck davon zu nehmen. Ich habe daraufhin neulich die Kommunalen Wasserwerke Leipzig angerufen, sie möchten mal herkommen und das Wasser aus unserer Leitung testen. Das haben die dann gemacht, es hat nichts gekostet, und gestern kam das Ergebnis aus dem Labor. Alle Werte waren im grünen Bereich, ich war total enttäuscht. Aber mir lässt das keine Ruhe, ich will das so nicht stehen lassen. Das Ergebnis muss gefälscht sein, man lügt uns an! Das Wasser ist giftig.
Bereits in den 1980ern bei Fischli und Weiß sah es geil aus, und nun machen die Japaner ähnliche Versuche, aber in wesentlich süßerem Stil. Köstlich!
Sehr vorbildlich sind Personen wie Frau Dr. Eva M. Grabowski, die seit einiger Zeit für junge, gescheiterte Existenzen aus dem Gießener Umkreis wöchentliche Kochkurse anbietet. Heute lernten die jugendlichen Habe- und Taugenichtse, wie man indisches Butterhühnchen mit Rotibroten zubereitet, dazu durften sie Mango- und Kokoslassis im Mixer der Projektküche anfertigen. Ziel des Projekts ist, den Jugendlichen über die Vermittlung sinnvoller Tätigkeiten im Haushalt Perspektiven für ihren Alltag aufzuzeigen. Bei den Teilnehmern des Kurses handelt es es sich um 20- bis 25-jährige junge Männer, die durch einen sehr frühen Kontakt mit Drogen und exzessiver Gewalt auf die schiefe Bahn geraten sind. Dr. Grabowski zu ihrer Motivation: “Die Jungs müssen runter von der Straße – das ist eine Spirale von Gewalt und Hass, der ich durch die Liebe zum Kochen entschieden entgegentrete. Ich hatte in meinem bisherigen Leben sehr viel Glück und bin dankbar, mit einem gutem Beruf und einer wunderbaren Familie gesegnet zu sein. Mir ist klar: Nicht jeder hat so viel Glück. Daher empfinde ich es als Selbstverständlichkeit, weniger glückliche Glieder unserer Gesellschaft zu unterstützen, wo ich kann.”
Nach kurzer Lektüre der aktuellen Situation um die neue CSS-Definition ‘@font-face’ habe ich mir eine kostenfreie Testlizenz einer meiner Lieblingsschriften besorgt und einen einfachen Test gemacht.
Nur eine Woche kostenlos zu sehen ist dieser 45-minütige Film von 1965. Er bietet einen unbemerkt aufgenommenen Einblick in Leonard Cohens Karriere, bevor dieser als Singer/Songwriter bekannt wurde.
Junge Faschisten haben am vergangenen Mittwoch meinen Freund S. brutal und hinterhältig niedergeschlagen. Der Vorfall ereignete sich in Leipzig-Lausen gegen 2:30 Uhr, S. trägt nun einen Gips am rechten Arm und hat eine Scheißlaune. Sobald der Bruch geheilt ist, will er zurückschlagen. Wer etwas gesehen hat oder die Täter kennt, soll sich bitte bei uns melden.
Das Licht erstarb
die Zunge brach
ein Mensch zerstob
Füchse verfingen sich im Holz
vergruben sich im Netz
Ein Fotograf erfasst den Harz
verkauft den Kot
Ich winde mich, verrecke
lächelnd in deinen Armen
Wenn jeder klaut, kommt nichts weg.
Bei strahlendem Sonnenschein habe ich kürzlich im Rahmen meiner Ausflugsreihe ‘Revisiting Leipzig 2009′ einige für mich interessante Staddteile per Rad kennengelernt: Vor allem Stötteritz und alte Industriegebäude in Paunsdorf sind bemerkenswert.
Mein Mitbewohner Sven hat einen runden Geburtstag gefeiert. Er ist nun 30 Jahre alt und hat zu diesem Anlass viele Leute eingeladen. Auch die Polizei kam zum Gratulieren, davon habe ich aber kein Foto gemacht.
Gemeinsam mit meinem lieben Besuch aus der entlegensten Ecke des Vaterlands habe ich in der vergangenen Woche das größte europäische Denkmal besichtigt – dieses steht auf deutschem Boden, in Leipzig! Beeindruckend: Matzes Tag von der Klassenfahrt 199X ist immer noch da; im Innern des Denkmals läuft monumentale Musik im Stil von Indiana Jones; von ganz oben kann man ziemlich viel von der Stadt sehen, u.a. den Südfriedhof mit Krematorium, das wie ein Schloss aussieht.
Kaum lässt man die Hafenbewohner mit sich alleine, schon fangen sie an zu zündeln. Gestern haben sie meinen ehemaligen Nachbarn auf dem Louis-Krages-Gelände komplett abgefackelt!
Zum Geburtstag von Zarah haben wir ihr ein Luftgewehr geschenkt und dann nach ein paar Flaschen Sekt gleich ein wenig in der Wohnung rumgeballert. Sofort kommen bei mir Jägerfantasien mit Hochsitz und Wildschweinen auf. Oder doch lieber erst einen kleinen Igel?
Reminiszenz an die alte Heimat: Auch Leipzig hat einen kleinen Hafen – er ist der einzige deutsche Industriehafen ohne Anbindung an das Gewässernetz. Zahlreiche Anläufe den Hafen fertig zu stellen – der letzte 1943 unter Karl Goerdeler – verliefen sich aufgrund widriger Umstände im Sande des Betonufers. Hier ein paar Fotos.
Like Trees + Emmy Moll • 13. Okt. 20:30 h • Ulenspiegel — eine herzliche Einladung an alle, die heute abend in Gießen sind.
Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele und ausgesprochen nette Gäste unser Abschiedskonzert zu einem unvergesslichen Event gemacht haben! Ich selber habe leider nur ein paar Schnappschüsse von der liebevoll hergerichteten Bühne und dem Morgen danach gemacht. Ich täte mich wirklich bedanken, wenn eine(r) von euch mehr Bilder zu bieten hat und die mir zukommen lassen kann.
Feiert mit mir! Ich hab einen wirklich prächtigen Apfelkuchen gemacht. Wer morgen abend etwas früher kommt, bekommt noch ein Stück! Es sind auch gepflückte Birnen eingebacken.
Liebe Freunde von Herzschmerz und Schnaps, ihr seid herzlich eingeladen am nächsten Freitag, 25.9.2009, zu unserer Abschiedsfeier zu kommen. Veranstaltungsort ist die Wohnung Brudy/Grabowski in der Hüttenstraße 7b in Hannover. Es gibt sehr leere Mägen, viel Liebeskummer in Liedform, Schnulze zum Mitsingen und hoffentlich viel viel schönen Schnaps und Menschen. Bringt alle eure Freunde mit und ein paar klare Getränke, z.B. nicht Selters.
In der Tat eine interessante Sache ist diese winzige Schriftarbeit, die sich das Prinzip des Subpixelrenderings zunutze macht um auch bei minimaler Größe eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten.
Auf meiner Arbeitssuche in Leipzig stoße ich immer wieder auf sehr “interessante” Websites, ist ja klar. Die hier schießt allerdings den Vogel ab. Mutig!
Wer hat hier die größten Eier? Na klar, die Flying Burrito Brothers. Six days on the road!
Bist du auf der Suche nach einem fahrbaren Untersatz? Stehst du auf heiße Flitzer? Bist du ein Kind der achtziger Jahre? Dann solltest du jetzt aufmerken. Ich veräußere ein affentittengeiles Rennrad der Firma Motobecane von ca. 1988. Es handelt sich um einen Rennboliden der Spitzenklasse. Genauergesagt ein Rennrad für den praktischen Stadtmenschen – inklusive verchromte Schmutzfänger und Gepäckträger. Ein Dynamo sorgt für lupenreines Licht und eine Zehngangkettenschaltung bringt dich auch über den krassesten Berg. Frische Bremsblöcke gehören genauso zur Ausstattung wie eine frisch geölte Kette und eine Originalklingel. Weiterhin ist ein bequemer Ledersattel mit Regenschutz teil des Pakets. Nur die Mäntel haben schon bessere Tage gesehen und sollten ausgewechselt werden. Aber für gerade mal 80 € ist das ja wohl kein Thema, oder? Und ein paar Bilder habe ich auch noch. Nun heißt es zuschlagen. Kontaktiere mich per Handy (Vorwahl 01577, Rufnummer 79241-29) oder email (hallo-ett-meinvorundnachname-punkt-de). Verkauft!
Wenn man bei Karstadt Hannover anruft, singt ein Mann in der Warteschleifenmusik: ‘Oh baby, our shopping list.’
Licht sickert durch die Blätter. Ein feuchter Nebel wabert durch das Wilischthal. Das Horn der Erzgebirgsbahn klingt wie ein fernes Seufzen. Unten am Fluss spielen ein paar junge Erwachsene auf ihren Gitarren und basteln Stempel. Nacktbadende laben sich im kalten Wasser und ein Löwenzahn am Ufer ist zur Pusteblume geworden.
Sexy People Blog hatte ich ja schon mal empfohlen. Jetzt kommen noch ein paar dazu: mood wrestling (leider stimmt da grad irgendwas mit einigen Bildern und dem RSS-Feed nicht) und auch der Fecal Face Blog.
Heute möchte ich in Kürze auf Charles Bigelow und Kris Holmes hinweisen, die gemeinsam das Schriftenlabel Bigelow&Holmes betreiben. Bigelow und Holmes haben die besten Bildschirmschriften der Welt (Chicago, Geneva, Monaco, Lucida Grande) gestaltet und dadurch Millionen von Computernutzern beglückt. In besonderer Weise profitieren alle Besitzer eines Macintosh von diesem segensreichen Werk – bereits seit der ersten Version des Mac OS von 1984 greifen die findigen Interfacedesigner von Apple auf die Bildschirmschriften von B&H zurück. Bis zur Version 9 des Betriebssystems war Chicago in 12 pt die Standardschrift für Menüs, Buttons etc. – und wurde auch auf dem ersten iPod mit monochromem Bildschirm eingesetzt. Geneva glänzt vor allem in ihren Bitmapversionen in 9, 10 und 12 pt und war daher ideal für die Darstellung von Datei- und Ordnerlisten geeignet. Monaco, gepixelt in 9 und 10 pt, ist eine hervorragende Monospaceschrift und wird nach wie vor gern für Programmieroberflächen wie das Terminal in Mac OS X eingesetzt. Die Bitmapversionen der genannten drei Schriften wurden übrigens von Susan Kare entworfen, die auch durch ihre Icondesigns das Erscheinungsbild des frühen Mac OS entscheidend geprägt hat. Seit Version X des Mac OS heißt die Standardsystemschrift Lucida Grande, die ich hier nochmal gesondert abfeiern möchte. Lucida Grande ist im Gegensatz zu Chicago, Geneva und Monaco für eine geglättete Bildschirmdarstellung (Antialiasing) gestaltet, und zwar bereits 1989. Sie ist nicht nur angenehm anzusehen in hohen Schriftgraden, sondern glänzt vor allem durch ihre hervorragende Lesbarkeit bis 9 pt – und ist sogar bei 5 pt immer noch eben erkennbar – siehe Schriftprobe (leider nur für Mac). Für eine geglättete Schrift eine erstaunliche Leistung. Dem interessierten Leser möchte ich als weiterführende Lektüre den Text “Notes on Apple 4 fonts” von Bigelow und Holmes anheim legen, in dem die beiden den Designprozess der Outlineversionen für die Apple Systemschriften beschreiben.
Czech it out: Alex Hartmann auf MySpace™
So sah mein Bett letzte Nacht im Wildschutzgebiet aus. Das Wild war lautstark und der Vollmond schien. Ein Fuchs kam am Abend vorbei. Um zehn vor sechs weckte mich die Sonne.
Im Hannoveraner Berggarten finden sich so einige bezaubernde botanische Kuriositäten und natürliche Schönheiten, von denen ich nur einige wenige herausgreifen in fotografischen Momentaufnahmen festhalten möchte.
Hier ein Foto wo ich mit zwei Mädchen und Büchsenbier in einem Schlauchboot auf der Weser unterwegs bin.
Unbedingt lesenswert ist der Blog meines Freundes J. Ellmer, der z. Zt. in Island unterwegs ist und dort in heißen Quellen badet.
Wer es noch nicht mitbekommen hat. Die neulich angekündigten T-Shirts meiner Firma KLOTZ sind nun endlich im Handel erhältlich, nachdem wir letzte Woche viel Freude beim Fotoshooting hatten. Herzlichen Dank an Matthias, Vivien und Jeferson!
Alle, die dachten, dass Badisch, Sächsisch oder z.B. Rheinisch die schlimmsten Dialekte Deutschlands sind, müssen ihre Positionen wohl nochmal überdenken: Im nordamerikanischen Hinterland haben sich die kränksten Mundsprachler zusammengefunden um das schreckenerregende “Pennsilfanisch Deitsch” zu erschaffen.
Das hier ist ein tolles Video und: Wie bescheuert ist die deutsche Bahn eigentlich?
Einem schönen Lötworkshop inklusive Platinenätzen durfte ich in diesen Tagen im Bremer Überseehafen direkt am Holzhafenbecken beiwohnen. Mit dabei: Kollege Ellmer und Workshopleiter Baecker.
Habe ich grad in der Grabbelkiste gefunden: Ein altes Foto von meinem Indientrip mit Joe. Eine magische Zeit!
Für die Freunde der Volksmusik unter meinen Lesern hier ein besonderes Schmankerl: Das Samuel Harfst Trio zu Gast bei ‘Immer wieder sonntags’.
Gestern hatte ich die Gelegenheit, meinen Freund Tomasz bei einem Bandwettbewerb am Bass und Keyboard zu begleiten. Es war ein gelungener Abend, beim Musik machen kommt ein gutes Gefühl auf. Bass ist auch eh geil.
Wer am Sonntag den Bremer Tatort verpasst hat, kann hier die interessanteste Szene nochmal ansehen.
Lieber Leser, wenn du mal ein Minütchen über hast, guck dir den Blog von Chris Ferebee an.
Mein lieber Freund Matthew S. Parker war zu Besuch in Hannover und hat mit uns gekocht, getrunken und gelitten.
Das Musikschutzgebiet ist eine Landschaft in Nordhessen, es beherbergt diverse rare Tier- und Pflanzenarten. Touristen aus allen Landesregionen und sogar von Übersee kommen, um sich weiterzubilden und Fotos zu schießen.
exclusive preview: amazing new t-shirts manually silk-screened by KLOTZ.
Ich war ja jetzt auch viel unterwegs, gucken, wie die anderen so drauf sind. Und ich wollte auch rausfinden, wo es für mich demnächst hingeht. Die in Bremen sind gut drauf, die in Leipzig aber auch. Es gibt fast überall gute Leute, und jeder Weg führt irgendwo hin.
this is the happy girl who is allowed to have friends over to play again
my room is clean and im knitting
she follows me around all day just in case she might be needed for something anything cute little penny is just a wee dog but she feels strongly that part of her duty is to scare the crap out of anyone who gets near our house just so they know no one is going to mess with her family not on her watch she is undeterred by bigger animals and scary men- they all get yelled at to stay away
but i couldnt stop looking at the picture because it shows the place where i played for the first 12 years of my life
we lived on a corner in a typical o.c. tract neighborhood. all day the kids hung out at that corner, played on that grass, got drinks out of that hose, went through the secret passage way in the juniper bushes, and only left the area to go “around the block” over and over again. sometimes it was on bikes with banana seats, sometimes roller skates, sometimes big wheels, sometimes walking, even occasionally on skateboards with cardboard boxes on them (our “cars”). i bet that block is not nearly as big as i remember it being, but i remember it being quite a trip.
more earrings get yours here
women who have these hormonal issues typically carry alot of weight around the middle (due to the out of control insulin and resultant too high of testosterone) and a high protein and fiber diet combined with low carbs really helps with that an added benefit is that these types of foods are so filling and you avoid the highs and crashes that people with blood sugar problems live by
a few months in the life of this infertile girl
me: um, we didn’t have computers in our homes then.
* my friend lauren’s new baby is perfect. i love her blog, too. it’s called nesting habits (love that) and it’s such a happy spot.
i spent a few hours organizing my yarn and needles into that armoire
and as ive been laying in my misery ive been thinking a lot about that penny and just how lonely id be if she wasnt there with me
messes are piling up around me making it hard to relax and get well i cant cuddle grant or cate- they need to stay well- so they are steering clear of me i am bored and tired and achy
oh those golden spines!
good news: there’s always next month.
where are neighborhoods like that anymore with bushes big enough to hide in and kids that go around the block together all afternoon and normal sized houses and the old winkfields next door ok i dont need the winkfields but id sure love to give my kids the rest
Immer wieder lustig: Ähms.
Und nun ist es soweit. Die schöne Wohnung am Kap der guten Hoffnung ist aufgegeben. Alles ist leergeräumt, die Kisten gepackt und verstaut, die Schlüssel abgegeben. Ein letztes Mal stehe ich am Fenster und schaue hinaus in den Regen, der über das Hafenbecken geht. Ein Tanker, die »Oceanic Cyan« liegt gerade vor Anker. Vorsichtig streife ich meine Mütze und die Jacke über, hänge mir den Rucksack und die Reisetasche über die Schulter und trete hinaus auf die Straße. Kleine, kalte Tropfen regnen auf mich nieder, müde und schwach schleppe ich mich schwer beladen in Richtung Straßenbahnhaltestelle. Mit einer Träne im Knopfloch blicke ich zur »Oceanic Cyan« hinauf. Eine Gänsehaut überkommt mich: Die Straße hat mich wieder. Alles, was ich brauche, in zwei Taschen. Langsam verschwindet das rote Backsteinhaus hinter mir im Dunkeln, aber ich drehe mich nicht mehr um.
In Vorbereitung meiner Umsiedlung in den Großraum Hannover findet am Mittwoch, den 25.2.2009 von 12 bis 18 Uhr in meiner Büroetage am Bremer Holzhafen ein Flohmarkt statt. Dort veräußere ich alles, was übrig ist: Telefone, Schreibmaschinen, elektronische Geräte aller Art, Küchenstuff, Strickpullover, Klemmen, Dies und das, Schrauben, Adapter, Reisetaschen, bereits abgelaufene Lebensmittel und und und. Hinzu kommt eine feine Auswahl von Utensilien aus der Haushaltsauflösung Matthias Keller, der ebenfalls persönlich anwesend sein wird und für Fragen offen ist. Es erwarten Sie: Sehr moderate Preise, viele Geschenkartikel, sowie eine Scheibe Eibrot gratis und ein Glas Wasser oder Tee auch gratis. Bitte bringen sie große Taschen und etwas Kleingeld mit.
Nur zur Info: Am 11.2. um 13 Uhr findet meine Diplomprüfung im Konferenzraum der HfK Bremen statt. Alle, die mit mir studieren sind herzlich eingeladen. Externe Persona dürfen leider nicht teilnehmen.
Auch schön: Bonn. Hier giebt es alte Regierungsgebäude, den deutschen akademischen Austauschdienst und den Rhein. Die Strömung ist sehr stark, und die Binnenschiffe müssen ordentlich Stoff geben, damit sie dagegen ankommen.
Heute ist ein schöner, sonniger Tag. Die Luft ist klar, ein paar Spazierfahrer kutschieren ihre Autos und Ehefrauen durch die Gegend. Ich sitze am offenen Fenster und trinke Kaffee. Ein kleiner Stapel wichtige Papiere liegt auf der Fensterbank. Ein Windstoß kommt, hinaus segeln die Papiere! Nun gehe ich hinunter und stehle mich auf das Betriebsgelände, wo meine Blätter gelandet sind. Doch was ist das! Gelbe Fässer, grüne Fässer. Sie stehen da. Ich gehe näher heran und gucke – lese – Honig! Roher Honig und Buchweizenhonig, in Fässern in meinem Hinterhof. Ein gefundenes Fressen! Ich bohre mir ein kleines Loch in eines der grünen Fässer und koste. Wunderbar süßes Bienengut kommt da heraus. Berauscht von dem guten Honig klettere ich auf ein hohes Gebäude und überblicke das Hafengebiet. Ach, wie schön ist Kap Hoorn!
Hier eine interessante Idee für Autobahnen. Guckt euch auch unbedingt die Videosimulation an, um das Feeling zu bekommen.
Ja, und heute habe ich dann meine Diplomarbeit abgegeben, einen Tag vor der Frist. So sah ich danach aus – glücklich, aber noch gezeichnet von der letzten Nacht …
Wenn man sowas sieht, bekommt man richtig Lust, Logos zu entwerfen. Und hier geht’s zur Website dieses Transportunternehmens.
Ein letztes Mal möchte ich zu den Tagen der offenen Tür in meiner Schule einladen: 13. bis 15. Februar 2009, Hochschule für Künste, Speicher XI. Eventuell wird dort auch meine Diplomarbeit, die mysteriöse Maschine, zu sehen sein.
Heute nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Freund und Kollegen Joe, der eine Stelle im benachbarten Ausland angenommen hat. Alles Gute, Joe!
Silvester 2008 – Danke an alle Beteiligten und ein gutes Jahr 2009!
Zu Gast im Holzhafen Kap Hoorn ist seit gestern die Marida Patea, ein hübsches neues Schiffchen unter maltesischer Flagge, das mit seinen schlanken 144 Metern Länge zu den kleinsten unserer Gasttanker zählt. Hier einige Bilder der Marida Patea, die neben weiteren Details auch auf der wichtigsten Website für Schiffnerds zu finden sind.
Eine wirklich gute Zeit hatte ich in den letzten Tagen in der alten Heimat.
Gern formuliere ich das so, um meinen Gästen zu schmeicheln, in diesem Fall ist es aber echt: Hier ist hoher Besuch aus Berlin. Wir geben uns alle Mühe, dem Geschehen gerecht zu werden. Joe macht z.B. astreine Freiluftakrobatik als Zeichen der Ehrerbietung. Ich werd mir schon auch noch was einfallen lassen.
Gerade habe ich Freude bei der Entwicklung meiner Diplomarbeit. Im Februar ist es wohl soweit, hier gibt es bereits erste, rätselhafte Einblicke.
Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, für Aram Bartholls aktuelles Projekt ‘sociial’ zu performen. Weitere Infos auf Arams Webblog.
Es wird jetzt richtig Winter in Bremen. Die Weser hüllt sich ab 16 Uhr in romantisches Abendlicht, die Fahrradwege sind glatt, ich lege mich auf dem Nachhauseweg lang (davon habe ich leider kein Foto) und einsame Herzen finden zueinander.
Meine alte Mitbewohnerin Mirjam sucht eine Mitbewohnerin. Das ist sehr interessant: Das Zimmer ist ca. 15 qm, Kosten: 250 € inkl. Telefon- und Internetflat, Location: Viertel/Friesenstraße, Es gibt eine tolle Dachterasse und ein WG-Zimmer. Plus: Gemeinschaftskasse. Bei Interesse ruft an unter: 0421.522 98 88
An diesem wirklich fröhlichen Wochenende haben sich einige einschneidende Ereignisse ereignet. Klar, das Plätzchenbacken war toll, aber das eigentlich umwerfende ist: Ich habe an einem Abend zwei neue Freundinnen bekommen und gehe nun mit diesen dreien: Anna, Annika und Nina (v.l.). Auffällige Gemeinsamkeiten sind hier ganz klar das kleine ‘a’ am Namensende sowie das ästhetische Äußere der drei Damen. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen!
Ein paar weitere Bilder vom Abend nach dem Dreh.
Und vielen Dank noch einmal an Frieder Nake, der mir in seinem Processing-Workshop einige wirklich interessante Einblicke in die Welt der Mathematik und der Computerlogik gewährt hat.
Diese Tage wird in unserer Wohnung der nächste Bremer Tatort gedreht. Eine Szene zumindest. Und in diesem Zuge hat das Team der Bremedia uns neu eingerichtet. Wir finden uns in einer geschmacklosen studentischen Wohnsituation wieder und sitzen irritiert im neuen Wohnzimmer.
ik heb echt een paar goede ogenblikken met een snoor gehad – zie voor jouzelf.
Hallo! Matthias Siering ist zu Gast in den Hafenstuben. Im Gepäck hat er frischen Sauerteig, die Zeit des Brotes hat wieder begonnen.
Ein kleines Update aus Bremen Gröpelingen. Ich habe mir neulich wieder die Haare gebürstet – Joe bereitet sich auf seinen Auslandsaufenthalt vor – ein geheimes Treffen an der Schleuse.
Eine gute Internetseite über konditionales Design, das jetzt von einigen Kollegen drüben in Holland gegründet worden ist.
Ein neues Buch über Jetpacks, das interessant sein könnte.
Fantastische Website für alle Schiffnerds – hier z.B. die Detailseite zur Trust pioneer, die bei uns gerade vor Anker liegt.
Zurzeit zu Gast auf Kap Hoorn: Die Trust Pioneer, wieder ein Schiff von den Marshall Islands, das mir viel Freude und Johannes schlaflose Nächte beschert.
Ein tolles und auch hartes Video über die versteckten Kosten des Irakkriegs habe ich gefunden und will es mit dir teilen: The hidden cost of war.
Ich fands klasse, wie MRR kürzlich den Preis abgelehnt hatte im TV. Es machte Spaß anzugucken, nach der ganzen Scheiße mit Deutschland sucht den Superstar, Topmoppel etc. Und hab hier grade noch einen guten Cartoon zum Thema gefunden: Bei Ahoi Polloi.
Hi Leser, heute wende ich mich an dich mit ein paar praktischen Tipps zum Lesen meines Blogs. Erstens: Wenn du statt regelmäßig auf die Seite zu gehen meinen RSS-Feed abonnieren willst, kannst du das über den RSS-Button in deinem Browser machen (damit werden neue Einträge aus allen Kategorien – Weblog, Portfolio und Wunschzettel abonniert). Wenn du gezielt nur Einträge z.B. vom Weblog lesen willst, dann solltest du den Link ‘RSS-Feed’ links unten auf der Seite benutzen. Zweitens nochmal was zum Thema Schrift: Optimal liest sich diese auf meiner Seite, wenn du die Schriftglättung ausgeschaltet hast (Geneva ist nämlich eine Pixelschrift). Das ist auch generell empfehlenswert und geht über die Systemeinstellungen unter ‘Erscheinungsbild’ – ganz unten: die Glättung für Schriftgrößen unter 10pt ausschalten.
Das Abenteuer ist vorbei, der Diaabend ist vorbei, der Alltag hat mich wieder. Für dich, Weblogleser, habe ich die schönsten und bewegendsten Momente meiner USA-Reise mit Karsten Brudy knapp kommentiert zusammengefasst.
So. Jetzt sitze ich im Flieger – wenn alles geklappt hat. Unter mir wird der deutsche Kontinent kleiner und kleiner, das Flugzeug steigt in immer größere Höhen, reist mit mir über den Teich, bis rüber nach British Columbia. Vor mir liegen fünf Wochen Abenteuer in den
USA, ohne Netz und doppelten Boden. Yippie-Yay!
Nach einer Phase der inneren Einkehr und der Rückschau auf meine Kindheit beginnt für mich nun wieder – dem ein oder anderen dürfte es schon aufgefallen sein – die Zeit der Reiselust. Allein unser eigenes Deutschland hat viel zu bieten, ganz klar. In diesem Jahr möchte ich jedoch eine Grenze überschreiten und das Land der Pioniere betreten. Fünf Wochen USA stehen auf dem Programm, mit dabei mein in Überseeabenteuern bereits bestens bewährter Freund und Kollege Karsten Brudy sowie sehr leichtes Gepäck.
Nachdem mein letzter Besuch in Duisburg kurz und gut war, wollte ich mich dieses Mal im Vorhinein aufs Gründlichste informieren – dazu ist ein Stadtplan vonnöten sowie ein bisschen Lektüre über die Besonderheiten der Stadt. Zunächst fiel mir das Schlagwort ‘größter Binnenhafen Europas’ ins Auge. Von Duisburg-Ruhrort hatte ich ja bereits in der ersten Schimanski-Folge gehört, da wollte ich also auch hin. Nun fehlte lediglich noch ein kundiger Ortsführer, ein echtes Ruhrpotturgestein sozusagen. Diesen fand ich in meiner Freundin Anna, die neben einem Kohleschacht geboren und aufgezogen worden war. Nun hatte ich also alles beisammen und es konnte losgehen. Gleich morgens mit der Bahn ab nach Duisburg Hauptbahnhof, Räder ausgeliehen, zack. Durch die Einkaufszone raus auf die heißgeliebte Route der Industriekultur. Brücken, Kanäle, qualmende Schlote säumten unseren Weg. Das Binnenschiffahrtsmuseum bekam keinen Besuch von uns abgestattet, unter anderem wegen des nichtexistenten Studierendenrabbates. Dafür hatte uns das Wetter ein Bonusprogramm zugeschustert und wir konnten uns gemütlich in unserem Sattel am Rhein entlangschippern. Bereits die ersten Hafengebäude ließen unsere Glückshormone sprudeln, doch es sollte noch viel besser kommen. Alte Industrieartefakte wie das Ruhrorter Trajekt und die historische Gütereisenbahnbrücke. Leider konnten wir nicht darüberfahren, da sie auch noch in Betrieb ist. Weiter ging es also rheinaufwärts zum Alsumer Berg. Oben beim Gipfelkreuz angekommen bot sich uns ein irrer Ausblick über die Werke von Thyssen-Krupp und das Ruhrgebiet. Ein sternklarer Himmel sowie der ganze Dampf taten ihr Übriges. Schnell wurde klar: Duisburg, das ist die geballteste Packung Ruhrgebiet, die ein Mensch je sah. Knallhart und sympathisch. Nun hinein in die originalen proletarischen Stadtviertel: Marxloh – hier aßen wir Pizza, die aus reinem Öl zu bestehen schien. Schnell ein paar Getränke zum Ablöschen, fertig! Und weiter nach Bruckhausen, wo die Verwaltungsgebäude der Thyssen-Krupp waren. Diese gefielen uns auch gut, da sie so kaputt aussehen. Es ist ein beabsichtigter Effekt der Betriebsleitung und des Marketing sowie des Architekten, da sehr witterungsfähige Platten auf das Gebäude aufgebracht wurden und so ein gewisser Touch entsteht. Gerührt und gefesselt von diesen Ansichten ahnten wir nicht, dass uns noch größeres bevorstehen sollte. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, ein Industrieschrotterlebnis der Oberklasse! Hier haben findige Leute ein ehemaliges Hüttenwerk inklusive fettem Hochofen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht sowie verschiedene Umnutzungsgedanken eingeführt. Kletterwände, herrliche Lavendelgärten und Röhrenrutschen mitten durch die alten Erztaschen geben sich hier die Hand. Inmitten dieser Friedlichkeit war uns eine 20-minütige Schlafpause im Schatten einer Birke vergönnt. Doch dann ging es zum finalen Aufstieg, bis ganz oben auf den Hochofen. Gut aufbereitetes Infomaterial an Tafeln erklärte die Funktionsweise der alten Anlage, Zugang war hier fast zu allen Bereichen unbegrenzt möglich, sodass der Abenteurergeist in positiver Weise gefördert wurde. Von oben auf diesem Ofen sieht die Schwerindustrie aus wie eine Modelleisenbahn inklusive Rohre, Stahl und natürlich Güterzüge. Sehr übersichtlich und sehr schön. Nun doch erschöpft, überflutet von so vielen Eindrücken, außerdem verbrannt von der Sonne und wund vom Sattel, traten wir den Rückweg in Richtung Bahnhof an. Ein paar kleinere Abstecher auf die Kohleinsel und zum Ruhrorter Güterbahnhof noch, eine eiskalte Limonade, und unsere Reise war fast vorbei. Auf dem Heimweg im Westfalenexpress ließen wir die Bilder nochmal an unserem inneren Auge vorbeifahren. Fazit: Ich möchte jedem meiner Leser einen Besuch aufs Wärmste anheim legen. Und für die Stadt, die mich so beglückt hat, schlage ich einen Claim für die nächste Imagekampagne vor. Duisburg™. Schön ist gar kein Ausdruck.
Dieses Mal war es ein Besuch in Köln: Anna und ich fuhren mit dem Zug los, um meine Schwester in der lustigen Stadt am Rhein zu besuchen. Eine gute Zeit. Nach den ernüchternden Ergebnissen meines letzten Test wurde diesmal nur wenig Kölsch getrunken. Stattdessen gönnten wir uns einen Spaziergang durch die Flora (Kölns botanischer Garten), eine Seilbahnfahrt über den Rhein, einen Abstecher in den Dom (das neue Fenster von Salomon Liebknecht angucken) sowie einen versuchten Besuch des Diözesanmuseums (das dienstags leider geschlossen hat). Kölle Alaaf!
Als ob das mit den grobmotorisch gebauten Formularelementen nicht genug wäre, haben die Firefox-Entwickler sich nun auch noch überlegt, die Schriftdarstellung zu verschlechtern: Schrift wird in Firefox einfach immer geglättet, ungeachtet dessen, was man in seinen Systemeinstellungen festgelegt hat. Eine Option zum An- und Ausschalten der Schriftglättung sucht man in Firefox vergebens.
Immer noch lag sie im Hafen. Die alte Siteam Mars brummte mollig vor sich hin, während ich auf dem schweren Holzstuhl am Fenster saß und mir eine weitere Zigarette ansteckte. Ich war zufrieden. Langsam zog ich den Umschlag mit den Fotos noch einmal zu mir hin, öffnete die Papierlasche und sah mir die Abzüge genau an.
Firefox wird ja von allen hochgelobt. Ich kenne sogar ein paar Mac-User, die Firefox als Standardbrowser benutzen und habe mich schon immer gefragt: Warum? – Schließlich braucht Firefox auf einem G4 etwa viermal so lang zum Starten wie Safari. Nun hatte ich zwei Websites zu gestalten und wollte natürlich auch gucken, wie die auf Firefox aussehen. Dabei haben sich mir ein paar eklatante Mängel offenbart, die jedem Designer die Haare zu Berge stehen lassen sollten. Es handelt sich hier um grobe Schnitzer bei den Formularelementen. Dass Auswahlmenüs (select) nicht denen des Systems entsprechen, kann man als Eigenheit abtun. Dass aber dann für Submitbuttons auf einmal inkosequenterweise die Systemversion von Apple benutzt wird und die Beschriftung dieser Buttons zu tief sitzt, ist ein Zeichen für die Achtlosigkeit der Firefoxdesigner. In sorgfältig gebauten Browsern wie Safari werden dem Webdesigner außerdem drei verschiedene Größen von Formularelementen zur Auswahl gestellt. Firefox hat nur eine. Naja, und wie katastrophal schlecht die Radiobuttons in Firefox sitzen muss ich nicht weiter ausführen. Seht selbst: Ein Vergleich zwischen Safari und Firefox. Und gleich hinterher: Hier kann man Safari runterladen.
Als ich an diesem Morgen aufstand, um mich zur Arbeit an meinen Schreibtisch zu setzen, fiel mir zunächst das ruhige Brummen der ‘Siteam Mars’ auf. Der Gigant von den Marshall-Inseln war erst gestern vor unserem Haus vor Anker gegangen, ein in die Jahre gekommenes Chemieschiff mit rostigen Aufbauten und einer Besatzung in Spezialanzügen. Was mich an diesem Morgen beunruhigte, war allerdings weniger der Anblick des Schiffes, als vielmehr der verdammte Lattenrost meines Kollegen Joe Ellmer. Die schimmlige Matratze, auf der er für gewöhnlich schlief, hatte sich in Luft aufgelöst. Ich versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Hatte Joe sich abgesetzt? Sich mir-nichts-dir-nichts aus dem Staub gemacht, wie ein alter Elefant, der zum Sterben seinen Busch verlässt und sich zum Elefantenfriedhof schleppt? Nein, nach einem Abschied sah das nicht aus. Ich konnte Joes speckige Kleidung neben dem Bett ausmachen – er musste sie wohl ausgezogen und sich dann irgendwo im Gebäude mit seiner Matratze hingelegt haben. Doch wo? Das Gebäude war groß, aussichtslos, es nach ihm abzusuchen. Und überhaupt – hatte er nicht immer für sich sorgen können? Auch in der größten Scheiße – hatte er sich nicht immer wieder aufgerafft und war, wenn auch manche Male in ziemlich abgefucktem Zustand, wieder aufgetaucht – hatte auf einmal in der Tür gestanden, sein müdes Grinsen in der lädierten Fratze: ‘Hallo Kumpel, da bin ich wieder – been a long time, buddy’. Ich setzte mich also an den Schreibtisch, nahm mir einen Scotch aus der Schublade unter dem Schreibtisch und machte mich an mein schmutziges Tagwerk.
Heute morgen erwache ich aus einem Traum, in dem ich in der Badewanne aufwache. Ich muss am Abend zuvor alle Türen offen gelassen haben und in der Badewanne eingeschlafen sein. Nun gehe ich durch die Wohnung in die Abstellkammer und merke, dass Einbrecher da waren und fast alles weggeraubt haben. Verstört wache ich aus dem Traum auf, will mir etwas Wasser ins Gesicht spritzen – aber der Hahn ist leer. Ich habe leider vergessen, dass heute ab 8 Uhr das Wasser für ca. 15 Stunden abgestellt wird.
Die Tour ist vorbei und ich bin in ein kleines Loch gefallen, aus dem ich gerade mühsam wieder herauseiere. Erst gestern habe ich mich von den Reisekameraden verabschiedet – alle sind sie wieder auf dem Weg in ihre Heimatstädte. Angefangen bei den Proben im KiG in Gießen über das erste Konzert bei den Jesus Freaks, die Reise nach Kassel, Hamburg, Hannover, Kiel und Bremen – jedes einzelne Konzert war ein Spaß und jeder Tag ein Geschenk auf dieser Tour. Meine besonderen Highlights waren die Astrastube mit ihrem unvergleichlichen urbanen Charme und dem tollen Publikum und das Abschlusskonzert in Bremen mit David und Andi, die uns dabei sehr unterstützt haben. Aber auch der Auftakt in Gießen war natürlich nicht zu verachten. Und unsere beiden Roadies David Engel und Christian Adameit. Wenn demnächst alle Aufnahmen gesichtet sind, wird es ein kurzes Dokumentationsvideo geben – schaut dazu auf unsere Tourseite bei Myspace. Aber vorher hier schon mal ein paar Eindrücke von der Tour. Herzlichen Dank an alle Zuhörer und Freunde auf dem Weg.
Liebe Leute, in wenigen Tagen beginnt unsere Tour als Taking Advantage zusammen mit My friend the fawn, Ivar und like trees. Die Reise geht durch Deutschland, vorbei an altbekannten und heißgeliebten Orten unserer Biografien: Gießen, Kassel, Hamburg, Hannover, Bremen und Kiel. Besucht die Tour-Seite auf myspace.com und kommt vorbei. Der Eintritt ist günstig und die Freude garantiert!
An meinem Geburtstag gab es ein kleines Stelldichein – eine Gruppe von Verwandten hatte sich eingeladen und Speisen mitgebracht. Auf einmal tauchte noch Matze auf, der per Anhalter angereist war und für einige Tage unser Gast war. Gemeinsam verbrachten wir ein paar schöne Tage.
Eine meiner letzten Reisen führte mich in die Hamburger Wollfabrik, wo ich gemeinsam mit Anna über die schönen Farben und die vielen Wollspulen staunte.
Joe hat schon etwas getankt und besteigt eine Laterne!
Letztens hatte ich Besuch von meinem holländischen Klassenkameraden Gauke. Unsere Erkundungen im Industriehafen waren sehr ereignisreich. Unter anderem trafen wir einen Schäferhund, der mit uns Fußball spielte.
Endlich unsere erste Deutschlandtour: Im Juni ist Taking Advantage unterwegs durch die Republik, zusammen mit Ivar, Like Trees und My friend the fawn. Tourdaten finden sich auf unserer Myspace-Seite.
Ich sitze am Schreibtisch. Ein Brummen, das immer lauter wird. Die »Cielo di Guangzhou« fährt in unser Hafenbecken ein. Das gigantische Schiff wird vertäut, südamerikanisch klingende Rufe schallen vom Deck in mein Fenster. Die kleinen Schlepper, die den Koloss hereingezogen haben, sind fertig mit ihrer Arbeit. Über die nächsten Tage wird das Schiff befüllt, der viermillionenachtundsechzigtausendfünfhundert Liter fassende Tank wird voll gemacht. Solange wartet Die »Cielo di Guangzhou« hier und bereitet uns Tage des Fernwehs und der Träume von Abenteuern auf dem Meer. Ach, wie schön ist Kap Hoorn!
Neulich war ich anlässlich dreier Konfirmationen mal wieder bei meinen Verwandten, es war sehr schön und hier ein paar Bilder dazu. Auf dem Rückweg konnte ein Anschlusszug nicht erreicht werden und ich saß für einige Zeit in Minden fest, wo ich eine wildromantische Stelle ohne Kameraüberwachung entdeckte.
Wir von Taking Advantage haben wieder ein bisschen im Studio aufgenommen, und bald gehen wir auf Deutschland-Tournee. Daten gibts auf unserer Myspace-Seite.
Seit gestern habe ich einen neuen Fotoapparat. Heute war schönes Wetter und gute Laune, und so habe ich schon mal ein paar Aufnahmen gemacht. Jetzt macht das Fotografieren noch mehr Spaß!
Heute kam wieder ein Paket aus LA: Neue T-Shirts sind eingetroffen, und die Kunden von KLOTZ dürfen sich damit bereits auf die Sommerkollektion freuen, die auf diese blauen Textilien gedruckt wird.
Auf dem Flughafen habe ich ein paar Fotos geschossen. Die Serie wird fortgesetzt werden und hier sind die ersten Bilder.
Aktion legale Software: Ich habe mir wieder ein Programm gekauft, das ich gut finde: TextMate. Es handelt sich um einen Codeeditor mit vielen guten Funktionen.
Mein langjähriger Freund und Mitbewohner Johannes hat gestern sein Vordiplom gehalten. Komillitonen wie Professoren konnten nur staunen und Respekt zollen.
Meine Nachbarin zieht aus: ‘Heller Atelierplatz, ab April 2008 in Gemeinschaftsatelier zu vermieten. 38 qm + Abstellfläche, Fenster nach Norden, für 140,- Euro warm, incl. separatem Kaffeeplatz.’ Kap-Horn-Straße 7, Telefon 0173 18 51 0 62
Ich war wenig rausgekommen in den letzten Tagen. Die Büroarbeit hatte mich am Schreibtisch festgehalten, nur ab und zu blinzelte ich der Sonne entgegen, wenn ich raus zum Briefkasten ging oder den Müll vors Haus stellte. Und nun hatte ich ein paar freie Tage, auf die ich mich freute. Ich wollte übers Wochenende mit meinem Baby rausfahren zu den Docks, ein wenig mit den Jungs an der Schleuse angeln und mir den frischen Wind um die Nase wehen lassen. Vorher machte ich noch einige Besorgungen mit dem Rad in Jessies Laden. Scheinbar war mein Körper die kalte Luft gar nicht mehr gewohnt. Ich fühlte dieses Ziehen, das ich so gut kannte, das mir immer sagte: ‘Achtung, Grabowski, schalt mal einen Gang runter.’
Schöne Styles bei Rafaël Rozendaal.
Ein verlockendes Angebot aus dem niederländischen Wattenmeer: Es werden Freunde des Meeres gesucht, die zwischen dem 30.6. und dem 31.8.2008 zwei Wochen lang auf den Inseln Texel oder Terschelling bei strahlendem Sonnenschein Touristen durchs Watt führen möchten.
Weitere Informationen gibt es bei mir oder direkt bei Philipp May at Yahoo DE (seine Telefonnummer ist 02232/207764), der das Ganze dann weiter koordiniert.
Kennst du das Problem: Du hast eine Website, auf der deine email-Adresse steht, und Roboter haben sie gefunden und schicken dir jeden Tag zwanzig oder dreißig Nachrichten mit erstaunlichen Betreffszeilen (so z.B. ‘Wir konnen uns einschiffen Ihre Medikamente BEFREIEN uber Nacht’, ‘panegyric’ oder einfach ‘Mit unserem Produkt haben Sie wieder Spass am Leben!’)? Abhilfe könnte ein kleines Werkzeug schaffen, das sich auf dieser Webseite hier findet. Du kannst dort einfach deine email-Adresse eingeben und es erzeugt einen kryptischen email-Link, mit dem Roboter nichts anfangen können.
Zur Zeit habe ich Besuch von Christoph Bonarius. Klar, dass da die Freude groß ist. Besonderer Bonus: Bei jedem Besuch bringt Christoph eine ganze Kiste Bier mit. Lade ihn doch auch mal zu dir ein!
Neulich kam ich nachts heim und fand die Wohnung in helles Licht getaucht. Ein Eins-A Tanker war eingelaufen und hatte genau vor dem Haus geparkt! Er lädt Melasse bei unserem Nachbarn Tate & Lyle ab. Und gestern abend ist schon wieder einer eingelaufen. Diesmal haben wir ihn in voller Pracht abgelichtet.
Eine herzliche Einladung zu den Hochschultagen meiner Kunsthochschule am 9. und 10. Februar 2008 in Bremen! Es gibt wie immer tolle Kunst zu sehen, dazu viel Spaß und Kuchen sowie klassische Musik. Der Eintritt ist frei, Übernachtungsmöglichkeiten bieten wir gerne in unserer WG ‘Hafenklang’ an.
Ich mag den Sommer, da gibt es immer Bier. Im Winter gibt es auch Bier, es ist schön.
Das perfekte Dinner sucht Leute aus Bremen, die sich zum Mitmachen bewerben wollen. Die Telefonnummer lautet 0221.492048218. Viel Glück.
Etwas verspätet gibt es hier die CD ‘Christmas sings’ von Otto Donner und mir zum Herunterladen. Wir haben alle Lieder im Dezember 2007 in Den Haag aufgenommen.
In der letzten Woche war ich in Ischgl im Skiurlaub und möchte hier eine Hand voll Bilder mit dir teilen.
Hallo Welt! Dies ist mein neuer Weblog. Er hat die Versionsnummer 3.0 und folgende neue Features sind dabei: Man kann meine Einträge nun auch per RSS mitverfolgen und Kommentare hinterlassen. Es gibt die drei Kategorien Weblog, Wunschzettel und Portfolio (letztere zwei werden in den nächsten Tagen erscheinen und sich füllen). Das Interface ist dementsprechend überarbeitet. Ich setze nach wie vor die Geneva in 9pt ein. Für optimalen Genuss sollte das Antialiasing für Schriftgrößen unter 10 ausgeschaltet werden. Bilder-Popups und die automatische Größenanpassung der Startseite gibt es nicht mehr. Die alte Website findet sich unter carlograbowski.de/2.0.

